Sonntag, 13. November 2011

Kajak Tour

Nachdem wir die letzten Tage mit Klettern und entspannen am Pool/Strand verbracht hatten, sollte heute eine Kajaktour für etwas Abwechslung sorgen. Nachdem Cristina und Rául zwischenzeitlich abgereist sind, haben wir mit Felipe (Columbianer), Dasha (Russin) und Taylor (Kanadier) uns gestern Abend auf die Suche nach einer passenden Tour begeben. Von Kevin`s Kommilitonen (Stephan) wussten wir, dass es hier in der Nähe Höhlen gibt, die mit dem Kajak befahren werden können. Letztendlich hatten wir eine geeignete Tour gefunden und so ging es heute früh um acht mit dem Longtail-Boot aufs Festland.

Von dort sollten wir mit einem Minibus weiter zum Startpunkt für die Kajaktour fahren. Das Longtail-Boot war eine knappe halbe Stunden zu spät und wir hatten uns schon gefragt, ob das mit dem Anschluss zum Minibus noch klappt. Am Pier angekommen, standen einige Minibusse schon wartend da, aber keiner war für uns bestimmt. Nach zehn Minuten warten, hat Felipe, der zum Glück eine thailändische SIM-Karte besitzt, bei dem Reiseveranstalter angerufen und nach mehreren Telefonaten kam und einer weiteren viertel Stunde warten, kam dann auch unser Minibusse.


Aussicht beim Warten auf das Boot

Unser Gruppe bestand insgesamt aus neun Personen: Felipe, Dasha, Taylor, zwei Engländer, zwei Singaporianer (?) und wir zwei. Nach einer kanppen Stunde Fahrt, erreichten wir den Startpunkt. Noch schnell mit Sonnen- und Mückenschutz eingecremt und schon saßen wir zu zweit in unserem 3er Kajak.

Kevin saß natürlich hinten und spielte Steuermann und Hauptpaddler. Ich saß vorn und hab mich ab und zu vom Paddeln erholt - war ja auch warm :-)

Die Höhlen sind alle von Mangrovenwäldern umgeben. Ein Großteil der Höhlen kann nur mit dem Kajak erreicht werden, wenn Flut ist. Sonst ist das Wasser nicht tief genug, um mit dem Kajak durch zu fahren. Es lässt sich mit Worten eigentlich relativ schwer beschreiben. Erst paddelt man durch die Mangroven und dann fährt man auf ein dunkles Loch zu. Der Guide erklärt noch schnell, ob man sich mehr rechts oder links halten soll und schon ist man in einer Höhle. Von der Decke hängen Stalaktiten links und rechts sind die Wände der Höhle und irgendwo weiterhin ist ein kleines helles Loch, welches immer größer wird, wenn man darauf zu fährt und schon befindet man sich in einer Art Lagoon.


Mangroven


Höhle

Insgesamt sind wir durch vier Höhlen gepaddelt und haben wohl vier Kilometer zurück gelegt. Mal sehen, was unsere Arme morgen sagen.


Die Gruppe

Samstag, 12. November 2011

Photo Gallery

Die letzten Tage haben sind wir eigentlich nur geklettert und haben am Pool oder Strand gechillt. Wir haben ein paar Bilder als kleines Update hochgeladen.

Als nächstes planen wir eine Kayak Tour. Aber mal sehen ob das alles so klappt. :)

Thailand 2011

Dienstag, 8. November 2011

Klettern auf Railay

Nachdem wir, wie von Isa im letzten Post beschrieben, schon unfreiwillig auf dem Weg zur Lagoon klettern waren, waren wir nun auch mal richtig mit Seil und Gurt unterwegs.

Kleine Vorgeschichte:

Ich dachte mir ab dem ersten Tag schon dass es wahrscheinlich cooler wäre mit mehreren Leuten klettern zu gehen - auch daher dass Isa und ich unterschiedliche Schwierigkeiten klettern. Daher habe ich schon immer geschaut ob man evtl Kletterer kennen lernen kann. Beim chillen nach der Lagoon-Expedition hatten wir es uns ja noch am STrand gemütlich gemacht. Da ich ja aber nicht wirklich still sitzen kann, bin ich die riesige Höhle gleich neben dem Strand erkunden gegangen.

Da es am "Ausgang" Höhle einige Kletterrouten gibt habe ich dort auch eine Gruppe von Kletterern angetroffen. Nachdem ich recht stumm die Routen nach potentiellen Optionen für uns inspiziert hatte kam ich mit ihnen ins Gespräch. Nach kurzem Bla bla und hin und her hat mir deren erfahrenster Klettermensch auch angeboten am nächsten Tag mit zu kommen.

Gesagt getan. Am nächsten Morgen um 10:00 sollte es ab einer Bar am Strand losgehen. Ohne Handy muss man, ganz lustig, alles recht verbindlich koordinieren.

Frühs an der Bar sind wir dann gleich auf 3 aus der Gruppe getroffen:

Chris - Australier und Kletterprofi, der eigentlich als unser Guide fungierte
Philippe - Columbianer, der in Bangkok wohnt und hier das erste Mal klettern geht, und
Desirée(?) - Halb Thai halb Phillipina, auch Kletterneuling

Nach einigem warten kamen dann auch die letzten zwei, Christina und Raúl, zwei recht kletter-erfahrene Spanier.

Da nur Chris ein Seil hatte, haben wir uns auch noch eins für 300 Baht + 300 Baht Karabiner (~15€) ausgeliehen. Sowohl Chris als auch wir haben einen Kletterführer gekauft und dann schnell einen guten Spot ausfinding gemacht. Schon der Weg dahin war recht beschwerlich und wie immer mit kurzer Klettereinlage. Der Fels an sich schien mir auf den ersten Moment sehr schwer (Routen so um die 7) aber Chris war zuversichtlich. Dadurch dass der Spot im Jungel war wurden wir am Anfang fast von den Moskitos gefressen und mussten uns mit reichlich No-Bite schützen.

Klettern waren wir bis ca. 16:00. Isa hat eine Route Toprope versucht (aber wie gesagt, recht schwer) und ich habe diese Route komplett gemacht und eine andere mit nettem Überhang leider nur fast. Chris hingegen klettert wie ein Äffchen alle Routen und hat uns viele hilreiche Tips gegeben.À propos Äffchen, auf der Halbinsel hier gibt es viele Affen, die auf beim Klettern um uns herum gesprungen sind - richtig geile Erfahrung also.

Ausruhen vor dem Überhang

Isa sichert Desirée

Raúl sichert Chris beim Vorstieg

From Thailand 2011
Echte Äffchen


Zu heute gibt es nur einwas zu sagen: Chillout! Nach den zwei Klettertagen mussten wir dann doch auch mal ausspannen und hatten es uns am Pool und Strand (mit den Leuten von Klettern) bequem gemacht.


Pool mit Blick aufs Meer (hinter den Bäumen)

Montag, 7. November 2011

Railay Beach - Tag 1 und 2

Nachdem wir dann endlich von unserem "kleinen" Zwischenhalt abgeholt wurden, ging es für eine viertel Stunde weiter mit dem nächsten Minibus zur Bootsanlegestelle (Ao Nam Mao). Von unserem letzten Thailandbesuch wussten wir noch, dass die Longtail-Boote eigentlich erst los fahren, wenn acht Leute zusammen gekommen sind. Und so ist es auch jetzt noch - aber wir waren immerhin schon zu sechst, so dass jeder einfach zusätzlich 20 Baht (50 Cent) gezahlt hat und - man mag es kaum glauben - wir direkt im Anschluss los gefahren sind in Richtung Railay Bay.

Railay Bay ist ein eine Landzunge in der Nähe von Krabi, die nur über den Seeweg zu erreichen ist. Der "Ort" besteht im Endeffekt aus vielen Resorts, Guesthouses einer kleinen Shoppingstraße, Restaurants und Bars. Unser Hotel (Railay Great View Resort & Spa) liegt relativ weit außerhalb des Zentrums ist aber über einen extra gebauten Pfad innerhalb von 10 Minuten zu Fuß zu erreichen.

Bei unserer Ankunft hat uns unser Longtail-Boot aber netterweise direkt am Hotel rausgelassen. Da gerade Ebbe war, wurden wir mit einem Traktor nebst Anhänger abgeholt, auf dem wir unser Gepäck und uns platzieren konnten, um ja nicht mehr als zwei Meter laufen zu müssen - Luxus :-)

An der Rezeption angekommen, wurde uns erstmal ein Welcome Drink und ein gut riechendes feuchtes Tuch gereicht, um uns kurz zu erfrischen - noch mehr Luxus. Und die Fotos im Netz haben nicht zu viel versprochen. Wir wohnen hier in einem 30m² Bungalow, der sehr geschmackvoll eingerichtet ist.


Der Bungalow

Wir haben einen Balkon, und alles ist total sauber und schick. Leider machen die Moskitos keinen Halt vor Luxushotels, so dass wir (vor allem ich) trotz Antimückencremè mittlerweile ganz gut mit Mückenstichen bestückt sind.

Nach der kurzen obligatorischen Erfrischungsdusche machten wir uns auf den Weg Railay Bay zu erkunden. Sehr viel mehr passierte auch nicht am ersten Tag.

Am zweiten Tag (6.11.) wollten wir den View Point nebst Lagoon bezwingen. Dank Stephan (einem Kommilitonen von Kevin), der vor ein paar Monaten hier war, wussten wir, dass das die Warnung am Fuße des Aufsteigs "Achtung rutschiger Bereich" kein Scherz war. Der Aufstieg zum View Point war noch machbar und wurde von vielen mit Flip Flops zurück gelegt. Wir hatten natürlich unsere tollen Wanderschuhe an. Der View Ponit war auch in einer guten viertel Stunde erreicht und wir hatten eine tolle Aussicht über Railay Bay.


Die Aussicht vom View point

Auf dem Weg zum View Ponit hatten uns schon einige gewarnt, dass der Weg zur Lagoon sehr rutschig und schlammig ist. Angucken wollten wir uns den Weg natürlich trotzdem erstmal. Letztendlich ging es einfach nur ziemlich steil im Dschungel nach unten und die einzige Möglichkeit sich irgendwie sicher zu fühlen, waren ein paar Seile die an dem Weg angebracht waren. Diese waren natürlich auch völlig verschlammt, so dass sie auch nicht sooo viel Halt boten.


Der Weg zur Lagoon

Vor uns hatte eine Gruppe Koreaner den Abstieg barfuß gewagt, so dass wir uns mit den tollen Wanderschuhen auch dazu entschlossen uns die Lagoon anzusehen. Gesagt getan. Alles in allem war es ein sehr kräfte zehrender Abstieg zu einer nicht allzu tollen Wasserpfütze mit Schlamm ringsrum und der Aufstieg war nicht minder anstrengend. Dazu kamen die gefühlen 30 Grad im Schatten und meine Liebligsfreunde - die Moskitos.

Endlich wieder am Ausgangspunkt angekommen, wollten wir einfach nur noch schnell zum Strand und uns entspannen.


Der Strand

Samstag, 5. November 2011

Zwischenbericht - Der Weg nach Railay Beach

Nach dem etwas reinfälligen Tag gestern sollte heute alles anders werden. Heute wollten wir richtig in den Urlaub starten und in unserem „Luxus“-hotel auf Railay Beach (bei Krabi) die Füße hochlegen. Aber dazu muss man natürlich erstmal dahin kommen.

Normalerweise kann man von Phuket recht galant mit der Fähre direkt nach Railay übersetzen. Allerdings fährt diese nur Mitwoch, Freitag und Sonntag. Da wir dieses mal den unflexiblen vorher-buchen Weg gewählt hatten mussten wir uns natürlich ausgerechnet den Samstag für diesen Trip aussuchen. (Nebenbei, ab 9.11. fährt die Fähre jeden Tag). Fahrdauer per Seeweg ist ca 2h.
Um Phuket noch etwas erkunden zu können (siehe letzter Post) haben wir uns dann einfach für die Variante Minibus + Longtailboot entschieden. Und hier lag wohl der Fehler dieses Unterfangens. Der Pickup am Morgen um 7:30 funtionierte noch einigermaßen tadellos. So ging es dann per Minibus mit 11 weiteren Leuten in Richtung Krabi von wo unser Boot dann startet.


Der Minibus

Für die Strecke schätzte der Lonely Planet so 2-3h. (für ca 140km) Das bei einem Topspeed von 80km/h – mit Rückenwind bergab – zu schaffen ist schon recht sportlich. Ignoriert man die wieder einmal nicht vorhandene Beinfreihet und den Inder neben Isa, der kurz vorm Erbrechen mit Hilfe einer von uns großherzig gesponserten Übelkeitstablette gerade noch die Kurve gekriegt hat, war die Fahrt nichtmal so übel.

Jetzt kommen wir allerdigns zum Haken an der bis jetzt reibungslos verlaufenen Geschichte. Widererwarten war nämlich der finale Stop (bis zum jetzigen Zeitpunkt an dem ich diesen Text schreibe) nicht der Hafen mit unserem Boot, sondern – eine Touristenverwurschtelhaltestelle am Rande von Krabi. Hier bekommt man noch während man verwirrt aus dem Bus steigt einen kleinen Kleber mit dem finalen Ziel aufs Shirt gepappt und wird dann gebeten „kurz“ (Thai für „undefiniert lang“) zu warten.


Waiting point


Waiting!


More waiting!

Warten deshalb, weil so ein Minibus der 11 Leute fasst natürlichnicht einfach so mit 9 oder gar 5 losfahren kann – wo kommen wir denn da hin!? Denkt doch mal an die Natur! Effizienz und so! Oder ist es doch mehr oder weniger deswegen, dass jeder einen Pauschalpreis für den Trip gezahlt hat und die ökologische Effizienz dann wohl eher der ökonomischen untergestellt ist.

Sind die Thais nun Naturliebhaber oder einfach nur Geldhaie, wir werden es nie ergründen können. Der Effekt bleibt der gleiche.. warten bis einem der Hintern wegfault, und wieder nachwächst und nochmal wegfault und, ... naja keine Ahnung, weiter sind wir noch nicht. Sogar diesen Text konnte ich schreiben ohne auch nur das geringste Anzeichen der Weiter ... ahh jetzt geht’s los.

Phuket

Nach einer langen erholsamen Nacht in unserem klimatisierten Zimmer hatten wir uns so gegen halb zwölf auf Nahrungssuche begeben. Nach nicht allzu langer Zeit entschieden wir uns für das Restaurant, in dem wir gestern schon sehr lecker zu Abend gegessen hatten.

Da es die erste Mahlzeit des Tages war, bestellte ich mir ein Frühstück bestehend aus Eierkuchen, Obst und einem Fruchtshake. Kevin nutzte die Gunst der Stunde und entschied sich für das Angebot des Tages: „Rotes Curry mit Kartoffelbrei und Salatbeilage“. Mit dem Essen kam der Spaß. Kevin und ich essen ja schon ganz gern scharf und möchte auch behaupten, dass wir ganz gut trainiert sind, was scharfes Essen angeht. Aber das rote Curry, was uns dort serviert wurde, war echt kaum essbar. Ich hab nur eine kleine Ecke gekostet und war sehr froh, dass ich mich für ein normales Frühstück entschieden habe. Aber Kevin hat ordentlich gekämpft und mehr als die Hälfte des Currys bezwungen.

Als Hauptaktivität hatten wir uns für den Tag vorgenommen, zum südlichsten Punkt der Insel zu wandern, um dort den Sonnenuntergang anzuschauen. Laut der Karte von Phuket, die wir uns am Flughafen mitgenommen hatten (in unserem Südostasien Lonely Planet ist leider keine enthalten), sah es auch nicht sooo weit aus. Nach circa einer Stunde entspannten Laufens stellten wir fest, dass wir es nie im Leben bis zum Sonnenuntergang zum besagten Aussichtspunkt schaffen würden. Zu allem Übel wurde es auch immer wolkiger, so dass die Wahrscheinlichkeit einen ordentlichen Sonnenuntergang sehen zu können auch immer kleiner wurde. Letztendlich entschieden wir uns umzudrehen, machten noch einen kurzen Abstecher zum Strand und schon fing es an leicht zu regnen. Schnell das raincover über den Rucksack gezogen, damit die Kameras nicht nass werden und weiter ging es. Aber es regnete nicht wirklich lang, so dass Kevin nochmal ins Meer sprang, um sich „abzukühlen“ bevor wir die letzten Meter (gefühlten Kilometer) bis ins Hotel antraten. Auf dem Rückweg wurde es dann auch schon so langsam dunkel und das nicht nur, weil die Sonne unterging, sondern schon wieder die nächsten Regenwolken am Himmel standen, aber diesmal sah es nicht nach nur ein paar Regentropfen aus. Wir liefen also etwas schneller und kaum waren wir im Hotel angekommen, fing es auch so richtig an zu regnen. Wir saßen zum Glück trocken auf unserem Balkon.



Wandern zum Viewpoint



Beachlife

Nach dem Regenschauer und einer erfrischenden Dusche machten wir uns mal wieder auf Nachungssuche. Diesmal wollten wir jedoch kein Restaurant aufsuchen, sondern an den verschiedenen Straßenständen unseren Hunger stillen. Auch wenn das Angebot auf Phuket nicht annähernd so groß ist, wie wir es von unserem letzten Thailandaufenthalt gewohnt sind, haben wir letztendlich doch unser heiß geliebtes Pad Thai (gebratene Nudeln), ein paar Fleischspieße und als Abschluss einen Banana Roti (eine Art Crépe mit Bananen und süßer Milch) gefunden. Satt und zufrieden sind wir zurück ins Hotel, haben unsere Sachen gepackt, denn morgen früh um sieben werden wir abgeholt um weiter nach Railay Beach zu reisen.

Donnerstag, 3. November 2011

Reisestart auf Phuket

Na dann mal der erste sinnvolle Eintrag im Blog :)

Start in Deutschland

Wie die meisten wissen sind wir gestern (2.11.) in Richtung Thailand aufgebrochen, wo wir die ersten 2 Wochen unserer kleinen Weltreise verbringen werden. Trotz einiger Vorbehalte meinerseit, zwecks der eingeschränkten Beinfreiheit, haben wir einen relativ günstigen (~500€) Direktflug von München nach Phuket mit Air Berlin bekommen.

Dass wir unsere Eltern nicht unter der Woche für den Transport nach München in Beschlag nehmen mussten, haben wir gleich ein Rail and Fly Ticket dazu gekauft. Ist ja nicht teuer und die Bahn kann ja auch ganz entpannt sein - kann. Denn nachdem unser Regionalexpress gen Bayern schonmal 10min Verspätung hatte, bekamen wir schon etwas Panik, dass das dann mit dem Anschluss nach München passt. Wenn nicht wären wir dann doch recht knapp auf dem Flughafen angekommen und das wäre eine ziemlich stressige Rennerei geworden - nicht unbedingt toll wenn man nur 5h geschlafen hat :)

Im Endeffekt hat aber alles geklappt und wir kamen nach einer mehr oder weniger ereignislosen Bahn- und Busfahrt an unserem Terminal an. Reichlich müde haben wir dann nochmal die Reiseapotheke aufgestockt und uns Richtung Boarding bewegt. Schon in der Wartehalle haben wir gemerkt dass der Flug wohl ein ziemlicher Rentnerfasching wird. Wir haben den Altersschnitt um gefühlte 10 Jahre gedrückt (trotz unserer reifen 26 :)

Für jeden der so einen 10h Flug noch vor sich hat einige Infos zu Air Berlin:

1. Beinfreiheit für Menschen unter 1,80 ist ok. Darüber sollte man über Knieschoner nachdenken.
2. Boardentertainment sollte man sich eher selbst in Form eines Laptop/iPad mitbringen. Die zentralen Deckenmonitore mit dem 100.000sten Mal "4 Hochzeiten und ein Todesfall" kann man sich dann eher schenken.
3. Essen gibt es. Aber Kartoffelbrei mit Möhrchen und Hähnchen haut so glaube keinen vom Hocker. Außerdem ist der Essvorgang auf dem mini Brettchen schon nicht trivial.

Fazit: Der Flug war günstig und auch machbar, aber wenn man für 50€ mehr eine bessere Alternative hat, sollte man sich das gut überlegen.

Ankunft in Phuket


2 Essen, mehrere vergebliche Schlafversuche meinerseits und einen Laptopfilm später waren wir dann auch in Phuket angelangt. Schnell war das Gepäck geholt und dann ein Vehicel für den Transport zu unserem Strand organisiert. Allerdings mussten wir 30min warten bis unser Shuttle dann auch voll war, so dass sich die Fahrt für den Fahrer lohnt.

Entprechend dem Klientel im Flug hatte ich ja böse Vorahnungen was die Insel angeht. Allerdings kann man sagen, dass es hier schon sehr touristisch ist, aber lange nicht so schlimm wie auf Koh Samui. Die Fahrt vom Flughafen dauerte rund 1,5h. Und als wir dann recht verschwitzt und total müde in unserem Hotel ankamen, hatten sie unser Zimmer aus Versehen doppelt belegt. Allerdings konnten wir im Nachbarhotel ein Zimmer bekommen dessen (angeblicher) Aufpreis dann von unserem Hotel übernommen wurde.

Das Zimmer ist schlicht aber sauber und die Betten sind recht bequem (Anm. Isa). Durch eine kurze Dusche erfrischt wähnten wir uns munter genug, um an den Strand zu gehen. Nach kurzem Bad im sehr angenehmen Meer sind wir beide knallhart eingeschlafen. Wenigstens waren wir schlau genug uns vorher mit Lichtschutz 30 einzucremen. Als wir dann aber von unserem Strandnickerchen aufwachten waren wir beide wie erschlagen oder auf Drogen oder total durcheinander oder alles auf einmal.

Schnurstracks sind wir ins Hotel geschlurft und haben unsere Zombiekörper (nach erneuter Dusche) ins Bett verfrachtet. 2h später (um 15:00 hier [9:00 in D}) klingete der Wecker, da wir ja nicht den ganzen Tag verschlafen wollten. Waren wir vorher 100% KO waren wir nach dem Schlaf 99,5% KO. Trotzdem haben wir uns zu einem kleinen Erkundungsgang entschlossen um wieder frisch zu werden.

Long story short.. wir sind wieder am Strand mit einem Bier in der Hand geendet :) Das erste Mal, dass sich Urlaubsfeeling einstellte. Recht unspektakulär sind wir dann noch etwas rumgewandert, haben den Sonnenuntergang angeschaut, einen Fruchtshake getrunken, uns noch einmal im Hotel geduscht und sehr lecker zu Abend gegessen.

Jetzt trinken wir noch ein zwei Mojito in der Reggaebar und dann hoffe ich mal, dass wir schlafen können.

Bis zum nächten Post .. viele Grüße aus der Sonne!