Dienstag, 8. November 2011

Klettern auf Railay

Nachdem wir, wie von Isa im letzten Post beschrieben, schon unfreiwillig auf dem Weg zur Lagoon klettern waren, waren wir nun auch mal richtig mit Seil und Gurt unterwegs.

Kleine Vorgeschichte:

Ich dachte mir ab dem ersten Tag schon dass es wahrscheinlich cooler wäre mit mehreren Leuten klettern zu gehen - auch daher dass Isa und ich unterschiedliche Schwierigkeiten klettern. Daher habe ich schon immer geschaut ob man evtl Kletterer kennen lernen kann. Beim chillen nach der Lagoon-Expedition hatten wir es uns ja noch am STrand gemütlich gemacht. Da ich ja aber nicht wirklich still sitzen kann, bin ich die riesige Höhle gleich neben dem Strand erkunden gegangen.

Da es am "Ausgang" Höhle einige Kletterrouten gibt habe ich dort auch eine Gruppe von Kletterern angetroffen. Nachdem ich recht stumm die Routen nach potentiellen Optionen für uns inspiziert hatte kam ich mit ihnen ins Gespräch. Nach kurzem Bla bla und hin und her hat mir deren erfahrenster Klettermensch auch angeboten am nächsten Tag mit zu kommen.

Gesagt getan. Am nächsten Morgen um 10:00 sollte es ab einer Bar am Strand losgehen. Ohne Handy muss man, ganz lustig, alles recht verbindlich koordinieren.

Frühs an der Bar sind wir dann gleich auf 3 aus der Gruppe getroffen:

Chris - Australier und Kletterprofi, der eigentlich als unser Guide fungierte
Philippe - Columbianer, der in Bangkok wohnt und hier das erste Mal klettern geht, und
Desirée(?) - Halb Thai halb Phillipina, auch Kletterneuling

Nach einigem warten kamen dann auch die letzten zwei, Christina und Raúl, zwei recht kletter-erfahrene Spanier.

Da nur Chris ein Seil hatte, haben wir uns auch noch eins für 300 Baht + 300 Baht Karabiner (~15€) ausgeliehen. Sowohl Chris als auch wir haben einen Kletterführer gekauft und dann schnell einen guten Spot ausfinding gemacht. Schon der Weg dahin war recht beschwerlich und wie immer mit kurzer Klettereinlage. Der Fels an sich schien mir auf den ersten Moment sehr schwer (Routen so um die 7) aber Chris war zuversichtlich. Dadurch dass der Spot im Jungel war wurden wir am Anfang fast von den Moskitos gefressen und mussten uns mit reichlich No-Bite schützen.

Klettern waren wir bis ca. 16:00. Isa hat eine Route Toprope versucht (aber wie gesagt, recht schwer) und ich habe diese Route komplett gemacht und eine andere mit nettem Überhang leider nur fast. Chris hingegen klettert wie ein Äffchen alle Routen und hat uns viele hilreiche Tips gegeben.À propos Äffchen, auf der Halbinsel hier gibt es viele Affen, die auf beim Klettern um uns herum gesprungen sind - richtig geile Erfahrung also.

Ausruhen vor dem Überhang

Isa sichert Desirée

Raúl sichert Chris beim Vorstieg

From Thailand 2011
Echte Äffchen


Zu heute gibt es nur einwas zu sagen: Chillout! Nach den zwei Klettertagen mussten wir dann doch auch mal ausspannen und hatten es uns am Pool und Strand (mit den Leuten von Klettern) bequem gemacht.


Pool mit Blick aufs Meer (hinter den Bäumen)

5 Kommentare:

  1. Ist ja cool, dass ihr gleich Kletterer-Anschluß gefunden habt! Und dann noch so international! Sieht ganz schön anspruchsvoll aus. Denkt dran, ich brauche euch hier (irgendwann) gesund wieder! Passt also schön auf euch auf! :)

    Wie weit ist denn die Klettergelegenheit vom Resort entfernt?

    Ein dickes Bienchen fürs fleißige Posten ins Mutti-Heft :p

    LG Mom

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  2. Die Klettergelegenheit sind hier über die Bucht verstreut von daher ist die Entfernung immer unterschiedlich. Aber so zwischen 20-30 Minuten zu Fuß braucht man schon. Zumal man nicht einfach nur hinlaufen kann, sondern meist nur so halb kletternd das Ziel erreicht.

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  3. Hallo ihr Zwei,

    endlich können auch wir euren interessanten Blog lesen und so an euren Reise etwas mit teilnehmen. Super, dass ihr so fleißig schreibt. Das Klettern siehr gefährlich aus. Ich habe gleich die Luft angehalten:-)Alle Achtung,aber gut aufpassen, sagt das Mutterherz.

    Freuen uns über jede Info!

    LG Isa`s Family

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  4. die Atmosphäre ist echt mega. Jungel, der Fels, die Äffchen und dazu noch n kostenlosen Klettertrainer mit dem man die nächsten Touren planen und bei nem Bier bequatschen kann. War da nicht mal jemand der sich beschwert hat, dass er voll in seinem Skill abbaut, wenn er so ne lange Zeit kein Bouldercity hat. Also echt beschwer du dich nochmal bei mir...
    Ich hoffe nur, wenn du wieder kommst, dass du dich noch ein paar der Tricks erinnern kannst die euch so begebracht wurden.

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  5. Voll geil, Eure activity Nummern! Das nenn ich doch mal nen super Urlaub! Ist doch besser als im Club! :-) Mit gratis Guide etc.

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