Nach dem wir unser Gepäck im Guesthouse in Siem Reap abgelegt hatten, ging es gleich auf Erkundungstour. Da nahezu an jeder Ecke Fahrräder für 1 $/Tag angeboten werden, sollte ein Fahrrad das Fortbewegungsmittel für den Tag werden. Bei 36 Grad in der Mittagssonne eine Herausforderung, aber der Fahrtwind kühlt ja ein bisschen. Die Hitze sollte jedoch nicht die einzige Herausforderung bleiben. Nach einigen Kreuzungen war mir noch nicht so klar, welche Verkehrsregeln gelten (rechts vor links?, erst Hauptstraße dann Nebenstraße?). Mittlerweile glaube ich, dass die Regel lautet - wer fährt, fährt. Da sich der Verkehr in Siem Reap (circa 140.000 Einwohner) noch in Grenzen hält, war das alles machbar.

Beim Radeln
Erstes Ziel: Der Markt - dort gibt es neben den typischen Souvenirs (Seidenschals, Holzschnitzereien, Klamotten, "RayBan" Sonnenbrillen) auch noch lebende Krabben, getrocknete Tintenfische und ähnliches zu kaufen. Nach dem wir unser Ray Ban Brillensortiment weiter aufgestockt hatten, mussten wir uns in der Nähe des Marktes mit leckerem Kürbiscurry, welches in einem Bananenblatt serviert wurde, stärken.
Zweites Ziel: Eine Bank, die uns unsere restlichen Euro zu einem halbwegs vernünftigen Kurs (sprich dem tatsächlichen Wechselkurs entsprechend) umtauscht. Der beste Kurs, den wir letztendlich bekommen konnten, lag bei 1,28 $ für einen Euro - zwar deutlich unter dem aktuellen Kurs (1 Euro = 1,35 $), aber mehr war nicht rauszuholen.
Drittes Ziel: Zutück ins Guesthouse und Schlaf nachholen.
Nach unserem kurzen Nachmittagsschläfchen haben wir in unserem Guesthouse einen Tuk Tuk Fahrer für die am nächsten Tag geplante Angkor Tour gebucht und sind zum Abendessen nochmal in Richtung Stadtzentrum los gezogen - diesmal zu Fuß, da es schon dunkel war und ich in der Dunkelheit dem System wer fährt, fährt nicht so ganz vertrauen wollte.
Nach einem leckeren Essen an einem der vielen Straßenstände ging es auf zum Nachtmarkt, auf dem die schon oben aufgezählten üblichen Souvenirs zu finden waren. Ich konnte mich dann bei den Schals wieder mal nicht zurück halten und hab ein weiteres Stück für meine Sammlung erworben. An einem Stand wurden Fair Trade Produkte angeboten, die von den Ärmsten der Armen in Kambodscha hergestellt wurden. Ich hab dort ein neues Paar Flip Flops (mit $6 schon fast teuer) erworben, da das erste Paar schon fast durchgelaufen war und noch zwei Lesezeichen. Nach einem kleinen Absacker im Tempel Club ging es zurück ins Guesthouse schließlich wollten wir für unseren Angkor Wat-Tag fit sein.
Am nächsten Morgen hieß es zeitig aufstehen, da uns unser Tuk Tuk-Fahrer 7:30 vom Guesthouse abholen sollte. Mit dem Tuk Tuk ging es dann 7 km nördlich von Siem Reap zum Eingang von Angkor Wat - schnell noch ein Ticket für 20 $ erstanden (auf welchem sogar ein Foto von einem gedruckt wird, um den Weiterverkauf zu vermeiden) und weiter ging es. Um Genau zu sein, heißt die mehr als 200 km² große Fläche Angkor, in der unter anderem Angkor Wat, die größte Tempelanlage steht.

Kevin vor Angkor Wat

Angkor Wat von innen
Da wir für Angkor nur einen Tag eingeplant hatten, hatten wir uns- wie wohl alle anderen auch - den kleinen Zirkel vorgenommen. In dem kleinen Zirkel sind aber die größten und bedeutensten Tempel von Angkor enthalten.

Tempel Bayon
Wir starten den Tag um acht mit unserem ersten Tempel Angkor Wat und es waren auf Grund der frühen Uhrzeit doch noch relativ wenig Leute da - nur circa fünf Reisebusse. Mit unserem Tuk Tuk Fahrer vereinbarten wir, uns in einer Stunde wieder vor dem Eingang zu treffen. Leider wird Angkor Wat zur Zeit restauriert, so dass ein Teil der Türme hinter Gerüst und Planen versteckt war. Beim Verlassen von Angkor Wat hatte sich die Zahl der Reisebusse vorm Eingang schlagartige vervierfacht (mindestens!!!) ganz abgesehen von den unzähligen Tuk Tuks und normalen Autos, also schnell in unser Tuk Tuk gesprungen, in der Hoffnung, vor der großen Besucherwelle am nächsten Tempel (Bayon) anzukommen. So ganz hatte das leider nicht geklappt, aber beim nächsten Tempel (Angkor Thom) hatten wir mehr Glück. Am Ausgang der Tempel stehen meist zahlreiche Stände, an denen kalte Getränke und weitere Souvenirs angeboten werden. Alles für 1 $. Nicht zu vergessen sind die zahlreichen kleinen Kinder, die von ihren Eltern angestiftet werden, Kühlschrankmagneten, Armbänder, Postkarten, Flöten aus Bambus, usw. an die Touristen zu verkaufen - am Anfang noch für zwei oder drei Dollar und wenn man einfach vorbei läuft, kostet alles nur noch 1 $ (sprich: one dolaaaaaa!).

Schon etwas mehr verfallener Tempel

Ein Teil der endlos langen Skulpturreihen
Kurz nach zwölf gab es dann einen kurzen Zwischenstop zum Mittagessen und weiter ging die Tempeltour bis gegen halb vier. Dann hatten wir den kleinen Zirkel geschafft und als Highlight stand nun noch der Sonnenuntergang von einem auf einem Hügel gelegenen Tempel auf dem Plan.

Wir am Ende des Zirkels
Unser Tuk Tuk Fahrer hatte uns schon verraten, dass es dort gegen dreiviertel bis um fünf sehr voll wird und insgesamt nur 300 Leute auf den Tempel gelassen werden. Wir lagen aber mit um vier sehr gut in der Zeit und waren mit die Ersten auf dem Tempel. Oben angekommen, hieß es nun bis zum Sonnenuntergang (17:30) zu warten und im richtigen Moment sich von seinem Sitzplatz im Schatten zu trennen und einen guten Steplatz für den Sonnenuntergang zu erhaschen. Das hat super funktioniert und wir hatten einen tollen Blick auf die orang-rote Sonne, die an dem Abend sicherlich tausendmal fotografiert wurde.

Sonnenuntergang
Völlig kaputt sind wir dann mit den anderen 300 Leuten von dem Tempel wieder zum Parkplatz gelaufen und haben in kürzester Zeit zwischen den ganzen Tuk Tuks und Bussen auch unser Tuk Tuk nebst Fahrer gefunden. Nach acht Stunden Tempel gucken und einer knappen halben Stunde Fahrt sind wir völlig verstaubt im Guesthouse angekommen. Nach einer langen Dusche haben wir uns für 3,50 $/Person ein All you can eat Barbecue gegönnt. Man hat eine Mischung aus Mini Raclette und Mini Fondue auf den Tisch bekommen, hat sich vom Buffet die schon fertig geschnitten Fleischstückchen, Meeresfrüchte, usw. geholt und sich dann selbst am Tisch gegrillt. Sehr lecker.
Danach zog es uns nochmal ins Stadtzentrum, um endlich eine Fisch-Massage auszuprobieren. Wir hatten schon am Vorabend auf dem Nightmarket gesehen, dass an jeder Ecke für ein oder zwei Dollar "Dr. Fish Massagen" angeboten werden. Das Prinzip ist relativ simpel, man nehme einen großen Glastank, füllt diesen mit Wasser und Fischen, setzte die Touristen mit ihren von einem Angkor Tag geschundenen Füßen an den Rand und die Fische fangen an die tote Haut von den Füßen zu Essen. Wer an den Füßen krabbelig ist, für den ist das sicherlich eine Herausforderung, wenn circa 30-40 Fische an den Füßen knabbern. Nach 15 Minuten war unsere Massagezeit vorbei ( gezahlt hatten wir - wer hätte es gedacht 1 $ - dazu gab es noch eine Dose Cola oder Bier umsonst) und unsere Füße haben sich tatsächlich weicher angefühlt.

Fisch Spa
Mit sauberen Füßen ging es nochmal in Richtung Pub Street, wo wir den Abend gut haben ausklingen lassen.

Entspannt beim Cocktail

Beim Radeln
Erstes Ziel: Der Markt - dort gibt es neben den typischen Souvenirs (Seidenschals, Holzschnitzereien, Klamotten, "RayBan" Sonnenbrillen) auch noch lebende Krabben, getrocknete Tintenfische und ähnliches zu kaufen. Nach dem wir unser Ray Ban Brillensortiment weiter aufgestockt hatten, mussten wir uns in der Nähe des Marktes mit leckerem Kürbiscurry, welches in einem Bananenblatt serviert wurde, stärken.
Zweites Ziel: Eine Bank, die uns unsere restlichen Euro zu einem halbwegs vernünftigen Kurs (sprich dem tatsächlichen Wechselkurs entsprechend) umtauscht. Der beste Kurs, den wir letztendlich bekommen konnten, lag bei 1,28 $ für einen Euro - zwar deutlich unter dem aktuellen Kurs (1 Euro = 1,35 $), aber mehr war nicht rauszuholen.
Drittes Ziel: Zutück ins Guesthouse und Schlaf nachholen.
Nach unserem kurzen Nachmittagsschläfchen haben wir in unserem Guesthouse einen Tuk Tuk Fahrer für die am nächsten Tag geplante Angkor Tour gebucht und sind zum Abendessen nochmal in Richtung Stadtzentrum los gezogen - diesmal zu Fuß, da es schon dunkel war und ich in der Dunkelheit dem System wer fährt, fährt nicht so ganz vertrauen wollte.
Nach einem leckeren Essen an einem der vielen Straßenstände ging es auf zum Nachtmarkt, auf dem die schon oben aufgezählten üblichen Souvenirs zu finden waren. Ich konnte mich dann bei den Schals wieder mal nicht zurück halten und hab ein weiteres Stück für meine Sammlung erworben. An einem Stand wurden Fair Trade Produkte angeboten, die von den Ärmsten der Armen in Kambodscha hergestellt wurden. Ich hab dort ein neues Paar Flip Flops (mit $6 schon fast teuer) erworben, da das erste Paar schon fast durchgelaufen war und noch zwei Lesezeichen. Nach einem kleinen Absacker im Tempel Club ging es zurück ins Guesthouse schließlich wollten wir für unseren Angkor Wat-Tag fit sein.
Am nächsten Morgen hieß es zeitig aufstehen, da uns unser Tuk Tuk-Fahrer 7:30 vom Guesthouse abholen sollte. Mit dem Tuk Tuk ging es dann 7 km nördlich von Siem Reap zum Eingang von Angkor Wat - schnell noch ein Ticket für 20 $ erstanden (auf welchem sogar ein Foto von einem gedruckt wird, um den Weiterverkauf zu vermeiden) und weiter ging es. Um Genau zu sein, heißt die mehr als 200 km² große Fläche Angkor, in der unter anderem Angkor Wat, die größte Tempelanlage steht.
Kevin vor Angkor Wat
Angkor Wat von innen
Da wir für Angkor nur einen Tag eingeplant hatten, hatten wir uns- wie wohl alle anderen auch - den kleinen Zirkel vorgenommen. In dem kleinen Zirkel sind aber die größten und bedeutensten Tempel von Angkor enthalten.
Tempel Bayon
Wir starten den Tag um acht mit unserem ersten Tempel Angkor Wat und es waren auf Grund der frühen Uhrzeit doch noch relativ wenig Leute da - nur circa fünf Reisebusse. Mit unserem Tuk Tuk Fahrer vereinbarten wir, uns in einer Stunde wieder vor dem Eingang zu treffen. Leider wird Angkor Wat zur Zeit restauriert, so dass ein Teil der Türme hinter Gerüst und Planen versteckt war. Beim Verlassen von Angkor Wat hatte sich die Zahl der Reisebusse vorm Eingang schlagartige vervierfacht (mindestens!!!) ganz abgesehen von den unzähligen Tuk Tuks und normalen Autos, also schnell in unser Tuk Tuk gesprungen, in der Hoffnung, vor der großen Besucherwelle am nächsten Tempel (Bayon) anzukommen. So ganz hatte das leider nicht geklappt, aber beim nächsten Tempel (Angkor Thom) hatten wir mehr Glück. Am Ausgang der Tempel stehen meist zahlreiche Stände, an denen kalte Getränke und weitere Souvenirs angeboten werden. Alles für 1 $. Nicht zu vergessen sind die zahlreichen kleinen Kinder, die von ihren Eltern angestiftet werden, Kühlschrankmagneten, Armbänder, Postkarten, Flöten aus Bambus, usw. an die Touristen zu verkaufen - am Anfang noch für zwei oder drei Dollar und wenn man einfach vorbei läuft, kostet alles nur noch 1 $ (sprich: one dolaaaaaa!).
Schon etwas mehr verfallener Tempel
Ein Teil der endlos langen Skulpturreihen
Kurz nach zwölf gab es dann einen kurzen Zwischenstop zum Mittagessen und weiter ging die Tempeltour bis gegen halb vier. Dann hatten wir den kleinen Zirkel geschafft und als Highlight stand nun noch der Sonnenuntergang von einem auf einem Hügel gelegenen Tempel auf dem Plan.
Wir am Ende des Zirkels
Unser Tuk Tuk Fahrer hatte uns schon verraten, dass es dort gegen dreiviertel bis um fünf sehr voll wird und insgesamt nur 300 Leute auf den Tempel gelassen werden. Wir lagen aber mit um vier sehr gut in der Zeit und waren mit die Ersten auf dem Tempel. Oben angekommen, hieß es nun bis zum Sonnenuntergang (17:30) zu warten und im richtigen Moment sich von seinem Sitzplatz im Schatten zu trennen und einen guten Steplatz für den Sonnenuntergang zu erhaschen. Das hat super funktioniert und wir hatten einen tollen Blick auf die orang-rote Sonne, die an dem Abend sicherlich tausendmal fotografiert wurde.
Sonnenuntergang
Völlig kaputt sind wir dann mit den anderen 300 Leuten von dem Tempel wieder zum Parkplatz gelaufen und haben in kürzester Zeit zwischen den ganzen Tuk Tuks und Bussen auch unser Tuk Tuk nebst Fahrer gefunden. Nach acht Stunden Tempel gucken und einer knappen halben Stunde Fahrt sind wir völlig verstaubt im Guesthouse angekommen. Nach einer langen Dusche haben wir uns für 3,50 $/Person ein All you can eat Barbecue gegönnt. Man hat eine Mischung aus Mini Raclette und Mini Fondue auf den Tisch bekommen, hat sich vom Buffet die schon fertig geschnitten Fleischstückchen, Meeresfrüchte, usw. geholt und sich dann selbst am Tisch gegrillt. Sehr lecker.
Danach zog es uns nochmal ins Stadtzentrum, um endlich eine Fisch-Massage auszuprobieren. Wir hatten schon am Vorabend auf dem Nightmarket gesehen, dass an jeder Ecke für ein oder zwei Dollar "Dr. Fish Massagen" angeboten werden. Das Prinzip ist relativ simpel, man nehme einen großen Glastank, füllt diesen mit Wasser und Fischen, setzte die Touristen mit ihren von einem Angkor Tag geschundenen Füßen an den Rand und die Fische fangen an die tote Haut von den Füßen zu Essen. Wer an den Füßen krabbelig ist, für den ist das sicherlich eine Herausforderung, wenn circa 30-40 Fische an den Füßen knabbern. Nach 15 Minuten war unsere Massagezeit vorbei ( gezahlt hatten wir - wer hätte es gedacht 1 $ - dazu gab es noch eine Dose Cola oder Bier umsonst) und unsere Füße haben sich tatsächlich weicher angefühlt.
Fisch Spa
Mit sauberen Füßen ging es nochmal in Richtung Pub Street, wo wir den Abend gut haben ausklingen lassen.
Entspannt beim Cocktail
Hallo ihr beiden!
AntwortenLöschenMir scheint ja fast ihr mutiert zu Frühaufstehern! Das ist ja auch ein ganz schönes Pensum, was ihr an einem Tag absolviert und es klingt alles so super organisiert. Respekt! Der Blog liest sich wirklich unheimlich kurzweilig und dank der Fotos fühlt man sich echt hautnah dabei! Freue mich schon aufs nächste Post! Bis dahin liebe Grüße aus der herbstlichen Heimat von Mom!
Habt Ihr jetzt nen Tempelkoller? Oder ist das der Anfang für noch mehr Kultur in der Hinsicht?
AntwortenLöschenNa auf jeden Fall habt Ihr super tolle Fotos, vorallem die von Euch beiden!
Und die Fisch-Massage ist ja voll crazy! :-)
Hallo ihr Zwei,
AntwortenLöschenganz schön anstrengend so ein Tag voller Kultur. Die Tempel sind beeindruckend.Isabells Fahrrad sah optisch recht gut aus. So eine Fisch-Massage kostete auf den Kanaren satte 12€!!
Euer Blog und Fotos sind einfach super:-)
Schön weiter so, sind voll dabei!
LG von allen!
Hey ihr beiden! Ich muss ja mal ein Kompliment los werden - super euer Blog. Wirklich! Die Tempelanlagen sehen fantastisch aus..ich glaub, das muss man einfach mal gesehen haben ;)
AntwortenLöschenAch und-RayBan Brillen?! Sehr gut ..hihi..
Also weiter so!
@ Isa..deine Mail ist in Vorbereitung :)